SEO Beratung

Gemäß dem Motto Erfolgreich durch SEO bieten wir für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in & um Düsseldorf Beratung bei der Suchmaschinenoptimierung an. Damit sind Methoden und Techniken gemeint, mit denen man versucht Domains oder Unterseiten für die gewünschten Such-Begriffe in den Suchergebnissen von Suchmaschinen (insbesondere Google) möglichst in die Top 10 zu bringen.

Anmerkung: Die am Rhein gelegene Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen (NRW) ist integraler Bestandteil der Rhein-Ruhr Metropolregion, welche mit zehn Millionen Einwohnern einen wichtigen internationalen Wirtschaftsraum darstellt. Düsseldorf (etwa 0,6 Millionen Einwohner) zieht als Messestadt sehr viele erfolgsorientierte Unternehmen und Konzerne aus unterschiedlichsten Branchen an.

  • Sie sind Unternehmer mit einem Betrieb, oder betreiben eine Arztpraxis, ein Steuerberater Büro, eine Rechtsanwaltskanzlei, ein Kosmetik-Studio oder einen Online-Shop?
  • Sie möchten eine funktionierende Webseite betreiben, die nicht nur durch die schönes Design als Visitenkarte dient, sondern im Internet auf der ersten Seite in den Suchmaschinen wie Google gefunden wird?
  • Sie wollen viele Kunden akquirieren und Ihre Produkte gut verkaufen?

Ein ansprechendes Design ist zwar wichtig, aber oberste Priorität ist, dass mit der Internetseitenerstellung eine eingehende Analyse Ihres Gewerbes vorgenommen wird. Damit die für Ihre Branche wichtigen Keywords (Suchbegriffe) bei der Konzeption und Umsetzung Ihrer Webseiten berücksichtigt werden können.

Bei der Gestaltung der Internetseiten für Ihr Unternehmen ist es entscheidend, dass die technischen Grundlagen der Webseitenoptimierungen im Auge behalten werden. In Verbindung mit unseren Textoptimierungen für die Beschreibungen ihrer spezifischen Leistungen wird damit der Grundstein gelegt, Ihre Seiten nachhaltig in den Top Positionen der Suchmaschinen zu platzieren.

Sie werden erfahren, dass Ihre Webseite nicht nur als ansprechend gestaltete Visitenkarte dient, sondern ebenso als Mittel zur Anwerbung von neuen Kunden!

Website

Eine Website kann als Internet-Auftritt, Online-Präsenz, Homepage usw. bezeichnet werden. Zur Erstellung gehört auf jeden Fall erst einmal der Inhalt, und der Inhalt, und nochmal der Inhalt ;-) also das, was der geneigte Betrachter dann im Browser sieht.
Es gibt mehrere Lösungen, wie dieser Inhalt technisch aufbereitet / verwaltet wird. Welches die beste ist, hängt von den Anforderung ab.

Unabhängig davon, sollte der Auftritt die Kernkompetenz & Philosophie Ihrer Firma eindrücklich, nachdrücklich und vor allem unmittelbar präsentieren. Für letzteres ist die Navigation (also die Menü-Struktur) von ganz entscheidender Bedeutung. Eine positive Stimmung zu vermitteln (durch Sprache, Bilder, Design) kann bei dem ganzen Unterfangen nicht schaden.
Beim Design scheiden sich manchmal die Geister, es muss aber heutzutage auf jeden Fall auch auf mobilen Endgeräten zumindest halbwegs lesbar und navigierbar sein.

Rankings & Besucher

Nur wenn eine Seite als Treffer in den SERPs unter den ersten 10 angezeigt wird, besteht die reale Chance, dass Interessenten den Link tatsächlich anklicken. Wer auf Platz Nummer 42 landet, wird nicht wahrgenommen. Schon ab der 2. Seite, sprich Platz 11, ist kaum noch Traffic (weniger als 1%) zu erwarten.

Etwa 90% Prozent des Suchvolumens teilen sich die ersten drei Plätze (hängt etwas vom Thema ab) wie folgt: 65% für Platz 1, 22% und 13% für Platz 3.

Quintessenz: Wenn die Seiten ihrer Domain nicht "ranken", haben sie keine Besucher! Keine Besucher, kein Umsatz! Doch Besucher sind nicht alles. Was bringen Ihnen zufällige Besucher auf Ihrer Website die nicht relevant sind? Im Grunde nichts, der Besucher ist innerhalb von wenigen Sekunden wieder abgesprungen.
Wir überprüfen, welche Suchbegriffe für Sie relevant sind und für welche ihre Seiten eine Chance haben! Und welche Inhalte möglicherweise noch fehlen, um ein „holistisches“ Gesamtbild zu ergeben.

Das Internet ...

... hat alles verändert. Eine faszinierende Technik hat es nicht nur möglich gemacht, dass Menschen rund um die Uhr und in allen Ecken der Welt miteinander kommunizieren, dass sie jederzeit shoppen und Filme anschauen können, sondern das Internet hat auch das Marketing verändert.

Einst mussten in den klassischen Marketing-Agenturen Strategien entwickelt werden, wie mit Postwurfsendungen, Fernsehwerbung, Telefonakquise und Preisausschreiben das Interesse der Käufer geweckt werden konnte.

Heute das sich das Vorgehen genau ins Gegenteil verkehrt: Mit Hilfe von Suchmaschinen (in Deutschland überwiegend Google), finden die Menschen im Web das, was sie interessiert.

Man muss als Anbieter nur noch dafür sorgen, dass die potentiellen Kunden im Dickicht von Tausenden von Angeboten das passende finden. Das Zauberwort heißt deshalb Suchmaschinenoptimierung.

Hier setzen wir als SEO Agentur an ...

...durch On-Page und Off-Page Optimierung sorgen wir dafür dass sie mit wichtigen Keywords nach oben kommen. Ganz wichtig dabei - nichts überhasten. Wer in einem Monat erwartet vorne zu stehen, ist mit einer sauberen SEO Optimierung fehl am Platz. Wer auf lange Zeit oben stehen will, der braucht auch viel Geduld, denn nur so ist ein natürliches Wachstum möglich. Wer zu schnell nach oben will, der stürzt auch ganz schnell wieder ab und dann war alles umsonst.

Strategie

Wir arbeiten daher nach dem Prinzip: Sei nett Suchmaschinen und zu den Besuchern. Im Zweifel sind die letztgenannten wichtiger - und nicht WDF*IDF oder eine optimale Keyword-Dichte. Und: es zahlt sich langfristig immer aus, sich an die offiziellen „Richtlinien für Webmaster“ von Google zu halten. Immer!

SEO ist immer spezifisch: es ist eine Unterschied ob es um einen Shop, ein Forum oder eine Informationsseite geht und die Anzahl der Seiten spielt auch eine Rolle (Google bevorzugt kleinere Seiten unter bestimmten Bedingungen).

Es ist manchmal nur mit sehr großem (OffPage) Aufwand möglich eine Seite für einen bestimmten Suchbegriff zu optimieren. Die Logik des Algorithmus von Google ist eben unergründlich. Die beste Strategie ist dann, auf den vorhandenen Erfolgen auszusetzen, d.h. die Suchbegriffe der Seite / Domain die Google „mag“ weiter zu optimieren.

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die auch bei Google-Core Updates immer wieder eine Rolle spielen: EAT, Content Qualität, Such-Intention, Nutzer-Erfahrung, technische Setup (Ladezeiten, valider html Code, …) gezielte interne Verlinkung, Navigation (Informationsarchitektur, Breadcrumbs, …), etc.
Keiner dieser Parameter entscheidet für sich genommen über eine erfolgreiche Positionierung in den SERPs, sondern es geht darum, möglichst viele optimal abzudecken.

Werkzeuge

Wie beraten Sie auch gerne bei der Installation von Werkzeugen wie matomo (vormals Piwik) (oder auch Google Analytics, wenn Sie ihre Daten unbedingt auf Servern in den USA abgelegt haben wollen), die bei einer ausreichend hohen Anzahl von Besuchern (mehr als 5.000 bis 10.000 pro Monat) hilfreich sein können.
Piwik lässt sich auch ohne JavaScript Code (der sich immer negativ auf die Ladezeiten auswirkt) implementieren. Dennoch ist auch dafür eine Datenschutzerklärung und eine Opt-Out Option notwendig.
Bei relativ wenigen Besuchern, ist es meist völlig ausreichend, die Statistiken des Hosters (Logs) und / oder „Google Search Console“ (GSC) geschickt zu interpretieren.

Zur Konkurrenz / Keyword / Link Analyse nutzen wir hauptsächlich (und mit Begeisterung) das Tool ahrefs (zum Teil auch semrush, majestics sowie similarweb): weitere kostenfreie SEO Tools die wir zur Analysen nutzen.

Leitmotiv

A Fool with a Tool is still a Fool!

Und weil es irgenwie passt, noch ein paar Zitate:

I have not failed. I've just found 10,000 ways that won't work. [Thomas A. Edison; 1847 - 1931]

The most powerful element in advertising is the truth. [William Bernbach; 1911 - 1982; amerikanischer Werbe-Guru]

The best way to predict the future is to create it. [Peter Drucker; 1909 - 2005; US-amerikanischer Ökonom]

In our factory we make lipstick. In our advertising we sell hope. [Charles Revson, 1906-95; Gründer von Revlon]



Mythen

Google hasst Ihre Website nicht, AdWords hat keinen Einfluss auf die organische Suche, die sogenannte 'Frische' (neuer Content) sowie Schlüsselwörter (Key Words (KW)) sind für SEO Erfolge nicht so wichtig, wie Sie denken.

Jede Branche hat ihre Mythen, und so auch die Online Marketing Welt. Gerade Google versucht hin und wieder, die gängigen Missverständnisse zu klären. Es gibt jedoch nur eine Handvoll von mehr oder weniger autorisierten „Pressesprechern“ (z.B. John Mueller, Gary Illyes sowie bis etwa 2015 Matthew Cutts), die auf Twitter, Reddit, im Google Webmaster Forum und auf internationalen Konferenzen Aufklärungsarbeit leisten können.
Zudem werden meist nur offensichtliche oder ziemlich irrelevante Missverständnisse aus dem Weg geräumt, da Google selbstverständlich kein Interesse daran hat, die interne Logik und Gewichtung der geschätzten 200 Ranking-Faktoren in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Hier eine Liste der am weitesten verbreiteten SEO Mythen.

Nr. 1: SEO ist ein einmaliges Projekt

Wie jede andere Investition in Vermögenswerte wird sich diese im Laufe der Zeit unweigerlich abnutzen. Bewährte Praktiken der Vergangenheit werden veralten und neue kommen dazu.
Um mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, insbesondere in den lukrativeren Nischen, muss SEO kontinuierlich betrieben werden. Ob das nun eher quartalsweise oder jährlich ist, hängt vom Einzelfall ab. Nur sind periodische Schübe erhöhter Aktivität notwendig, um auf Dauer die erreichten Erfolge zu sichern. Und das Ganze muss auf messbaren Erfolgen (oder Misserfolgen: wir Lernen auch aus unseren Fehlern) beruhen. Ohne genaue Zahlen über einen längeren Zeitraum (Monate bis Jahre) gleichen SEO Maßnahmen einem Blindflug.

Nr. 2: SEO bedeutet Backlink Aufbau

Nach wie vor sind externe Links ein wichtiges Ranking-Signal für die Bewertung einer URL oder Domain durch Suchmaschinen. Und es war historisch auch DER Faktor, durch den sich Google von anderen SUMAs abgrenzte (siehe das PageRank Patent).
Das erste Jahrzehnt der SUMAs (2000 bis 2010) hatte eindrücklich gezeigt, das eingehende Links eben auch leicht manipulierbar (käuflich) sind. Der Google-Algorithmus erkennt dies seit dem Penguin-Update immer besser, zudem erhält das Unternehmen durch das Disavow Tool ständig neue und aktuelle Hinweise auf SPAM Domains.

Das ewige Mantra von Google lautet, dass Links auf "Verdiensten" (Englisch: „merit“) basieren müssen und nicht auf bezahlten oder aktiven Linkaufbau. Domains, die unter Missachtung der Google-Webmaster-Richtlinien optimiert wurden, werden auf lange Sicht ins Hintertreffen geraten. Möglicherweise nicht nur durch eine algorithmische Abstrafung, sondern durch eine „manuelle“ (siehe GSC).

Externe Backlinks können jedoch aktiv (gemäß den Google-Richtlinien) „gefördert“ werden, nicht als Selbstzweck, sondern um den Trust einer Seite zu erhöhen. Indirekt steigen damit die Besucher und, sofern die Seite zur Such-Intention (navigational, informational, transactional) passt, auch die Konversionen - was der messbare Hauptzweck der Optimierung von Websites ist.

Nr. 3: Schlüsselwörter sind entscheidend

In ihren Anfängen verließen sich Suchmaschinen stark auf die Dichte der Schlüsselwörter auf den Landing Pages, um darüber deren Relevanz mit den Suchanfragen zu korrelieren. In den letzten 10 Jahren haben die Schlüsselwörter (Keywords) viel von ihrer SEO-Bedeutung verloren. Das sogenannte HTML Meta-Tag "keywords" hat Google schon immer ignoriert.

Wenn der Google-Bot die zunächst versteckten Inhalte von Registerkarten (o.ä.) crawlt und indiziert, neigt er dazu, Inhalte, die für die Nutzer nicht, oder nur schwer, sichtbar sind zu ignorieren. Der Algorithmus wird immer unabhängiger von einer bestimmten Keyword Dichte. Die Platzierung ist aber immer noch wichtig: In den Meta-Tags title + description, h1 und URL (die „glorreichen“ 4; kurz G4 ;-).

Die Zeiten des Zählens von Schlüsselwörtern auf Webseiten und der Versuch, ein flüchtiges ideales Verhältnis (mit so 1-3%) zu ermitteln, gehören der Vergangenheit an. Inhalte, die durch Daten (Tabellen, Schaubilder, etc.) ebenso wie durch geschriebene Worte dargestellt werden können, sind für den Kontext der Website wichtig. Schlüsselwörter und auch WDF*IDF sind jedoch nicht relevant.

Nr. 4: SEO & 'Aktualität'.

Ja, Google scheint die Aktualität von Inhalten zu mögen. Allerdings nur, wenn die sie ein Faktor für die Intention des Nutzers ist: z.B. bei Seiten, die (schnelllebige) Nachrichten (Zeitungen, Zeitschriften oder Portale) präsentieren, kann dies selbstverständlich zu einem Wettbewerbsvorteil werden.

Für die überwältigende Mehrheit der Websites ist die Aktualität als SEO-Faktor völlig unwichtig, und erst recht wechselnden Veröffentlichungsdaten alter Artikel (Versuchen Sie niemals, eine SUMA mit solchen oder anderen „Tricks“ hinters Licht zu führen. Wirklich nie!).
Warum sollte dies (von obigen Ausnahmen) auch relevant sein? Wenn Sie erstmal den weltbesten Artikel über Sokrates, den Nil, Pizza-Zubereitung, Lagerung von Weinen, usw. geschrieben haben, welche neuen Fakten sollten da hinzukommen? Es kann vorkommen, ist aber eben die Ausnahme!

Nr. 5: Google AdWords hat Auswirkungen auf SEO

Trotz jahrelanger Aufklärungsarbeit bleibt einer der am weitesten verbreiteten SEO-Mythen die Vorstellung, dass Google AdWords (also bezahlte Anzeigen) einen positiven Einfluss auf das Ranking in der sogenannten „organischen Suche“ hat. Diese ist jedoch absolut unabhängig (muss sie auch sein, siehe Googles Geschäftsmodell) von der bezahlten Suche. Ungeachtet des Budgets, das für Kampagnen bereitgestellt wird, ist Google AdWords kein SEO-Signal.

Nr. 6: Neue Domains / URLs

Es stimmt, dass Google brandneuen Domains eine Art von „Schonfrist“ gewährt. Dies ist ein kurzer Moment, in dem die Website tendenziell gut abschneidet, und recht große Chancen hat, sich bei nicht so stark umkämpften KWs (geringer Wettbewerb) hervorzutun. Die meisten fallen jedoch ab, sobald Google genügend SEO-Signale gesammelt hat, die das wahre Ranking der neuen Website "etablieren".

Nr. 7: SEO & Nutzersignale

Es ist falsch, anzunehmen, dass die Signale der Benutzer unwichtig sind. Sie sind ein relevanter SEO-Faktor. Das gesamte Geschäftsmodell von Google beruht auf der Loyalität der Nutzer. Google misst die Zufriedenheit (insbesondere über den Browser Chrome) seiner Nutzer und verwendet die Daten, um seine Dienstleitungen zu verbessern.
Allerdings ist dies nur ein Ranking-Faktor von vielen und er ist leicht manipulierbar (ebenso wie Social Media Klicks etc.). Alle Suchmaschinen legen aber extrem viel Wert auf verlässliche & valide Daten – von daher ist die vorherrschende Meinung der SEO Experten, das die Nutzersignale diese Kriterien nicht erfüllen, und damit relativ wertlos sind.

Natürlich gibt Google diese Daten nicht an Dritte weiter, auch nicht an einen über die GSC verifizierten Inhaber einer Domain.
Daher bleiben uns die GSC-Impressionen und die Klickrate als einzige bestätigte Indikatoren für die Wahrnehmung der Website durch die Nutzer und deren Verhalten. Während die Kombination aus hohen Impressionen und niedrigen CTRs (Click-Through-Rate) normalerweise darauf hinweist, dass die Seite verbessert werden kann, sind diese begrenzten Erkenntnisse nur ein Teil eines viel größeren SEO-Bildes. Wie und ob sie optimiert werden können, hängt in erster Linie von den Alleinstellungsmerkmalen der Website ab, die weitaus wichtiger sind.

Nr. 8: Social Media Signale sind ein SEO-Faktor

Kommentare, Likes, Abstimmungen und soziales Medienengagement jeglicher Art - einschließlich Links, die von sozialen Kanälen (Medien) wie Facebook oder Twitter ausgehen - wirken im Gegensatz zu populären Theorien, nicht als SEO Faktor.
Google berücksichtigt Social-Media-Signals aus guten Gründen nicht: vor allem weil die verfügbaren Daten fragmentiert und unzuverlässig (Meinungen, Emotionen bis hin zu Fake News) sind, aber auch weil selbst Google nicht annähernd die Rechenkapazität hat, diese extrem schnelllebigen Signale zu verarbeiten.

Es gibt jedoch gute Gründe, Social Media Outreach-Operationen als integralen Bestandteil der Markenbildung zu betrachten. Und obwohl soziale Medien nicht direkt zur Verbesserung der Rankings beitragen, haben sie langfristig einen großen Einfluss auf Faktoren, die für SEO von Bedeutung sind. Markenbekanntheit und -loyalität wird durch hervorragende Produkte und Dienstleistungen oder durch die Bereitstellung eines Alleinstellungsmerkmals als Zwei-Wege Kommunikations- und Feedback-Kanal erreicht.
Markenwebsites, die mit einer Social-Media-Strategie führend werden wollen, haben einen greifbaren Vorteil, wenn sie mit anderen Websites um die Aufmerksamkeit der Nutzer in den Google SERPs konkurrieren. Kurz gesagt, soziale Medien tragen dazu bei, die Markenbekanntheit und die CTR zu steigern, was für SEO von Bedeutung ist. Schließlich zeigt Google eine Vorliebe für Websites, die bei den Nutzern beliebt sind (verständlicher Weise: siehe das Google Geschäftsmodell).

Nr.9: Google hasst meine Website

Die Hypothese einer persönlichen Feindseligkeit ist ebenso häufig wie irrational. Google hat noch nie eine Abneigung (eben sowenig wie eine Vorliebe, wenn man von Seeding Seiten wie Wikipedia absieht) gegen eine Webseite gezeigt, und es wäre wenig sinnvoll, ein globales Unternehmen auf der Grundlage persönlicher Feindschaft zu betreiben.
Die Behauptung, dass eine Website aufgrund einer Google-Fehde keinen guten Rang einnimmt, lässt sich leicht mit einem SEO-Audit widerlegen, der wahrscheinlich alle technischen, inhaltlichen, on- und off-page-Mängel aufdecken wird.

Es gibt Google-Strafen, die euphemistisch als manuelle (Anti-Spam-) Maßnahmen bezeichnet werden; diese werden jedoch nicht durch persönliche Rachefeldzüge ausgelöst. Und sie können durch Behebung der Fehler sowie dem Einreichen einer Überprüfungsanfrage aufgehoben werden. Wenn überhaupt, dann zeigt Google weiterhin Gleichgültigkeit gegenüber einzelnen Websites. Dies gilt auch für die eigenen Webseiten des Konzerns, die immer wieder für verschiedene Übertretungen bestraft wurden.

Nr. 10: SEO ist Magie

Schließlich wird die Komplexität der Suchmaschinenoptimierung gelegentlich auf Aussagen reduziert, die darauf hinweisen, dass SEO sowohl eine Kunst als auch eine Wissenschaft ist, die es schwierig macht, sie zu verstehen. SEO als zu komplex darzustellen, um es zu erklären, ist nicht vorteilhaft, geschweige denn präzise. Ja, SEO ist datengesteuert. Häufig können die zur Lösung eines Problems erforderlichen Datenmengen immens sein. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Signalen, sowohl On- als auch Off-Page, die miteinander in Konflikt geraten können. Nachhaltiges SEO muss sich an Daten (GSC, Konversionen, etc.) orientieren die sortiert, analysiert und erklärt werden müssen.

Auch wenn es einigen in der Branche nicht gefällt: es ist kein Voodoo im Spiel & neue Trends, Tricks, etc gibt es auch schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Der jüngste gepuschte Hype „Content is King“ galt auch schon vor 10 Jahren. Am Ende des Tages kann fast jedes SEO-Signal in KPIs zerlegt werden, die erklärt werden können.

Fazit

Es ist höchste Zeit für etwas Transparenz in der SEO-Branche! Was ist Ihr liebster SEO-Mythos oder ein häufiges Missverständnis? Helfen wir uns gegenseitig und werfen wir ein erhöhtes Augenmerk darauf, wobei es bei der Suchmaschinenoptimierung ankommt. Ich zeige Ihnen gerne (Gegen-) Beispiele für die obigen Mythen. Wenn Sie mögen kontaktieren Sie mich (per Telefon oder E-Mail) unverbindlich (siehe Kontaktdaten Impressum).



Projekte

Suchmaschinen-Optimierung hat heute neben dem Aufbau von (holistischem) „Content“ auch sehr viel mit der Ausarbeitung einer soliden Informationsstruktur zu tun. Hier stellen wir einige erfolgreiche Projekte (mit konkreten Zahlen) aus unser Arbeit als SEO Berater in aller Kürze vor (die Screenshots mit den Besucher­zahlen stammen aus der "Google Search Console" (GSC)).

1000-zitate.de – "Drin ist was drauf steht!" — ein sehr wichtiges Prinzip bei der Suchmaschinenoptimierung.
Ein gutes Beispiel, wie hilfreich eine effektive Indexierungs­strategie sein kann. Von den etwa 20.000 URLs der Domain sind nur 3.000 im Google Index.
Das Projekt wurde Mitte 2017 mit etwa 200 Besuchern pro Monat übernommen und der Relaunch erfolgte im Dezember 2017. Seitdem gab es nur minimale Änderungen. Und ja, die Seite braucht dringend ein modernes Design ;-).
Der Effekt eines effektiven Index-Management auf die Besucherzahlen

Deutlich erkenn­bar ist, dass es über 12 Monate dauern kann, bis sich die Ver­besser­ungen voll­ständig durch­schlagen. Heute hat das Projekt 35.000 Besucher pro Monat, Tendenz weiter steigend.

www.programmwechsel.de – Die Seite dient der Unterhaltung: Sprüche, Zitate, Witze. Das Projekt wurde 2006 ins Leben gerufen.
Es ist hier gelungen eine „Marke“ (Brand) im Sinne von Google zu etablieren. Der Begriff „Programmwechsel“ hat eben nicht nur einen IT Bezug sondern meint im übertragenden Sinn auch „einen Wechsel der Perspektive“ oder ähnliches. Die Kraft der (virtuellen) Marke (Link für den Suchbegriff zu den Google SERPs; beachten Sie die Position 1) wird im Online Business häufig unterschätzt!

Der Effekt einer effektiven internen Verlinkung auf die Besucherzahlen

Hier wurde die interne Verlinkung (inhaltlich!) und Bildung von „Silos“ vorbildlich umgesetzt. Über 400.000 Besucher pro Monat.

Es liegt in der Natur der Sache, dass beide Portale quasi zu 90% aus „Duplicate Content“ bestehen, also Texten die online auch auf vielen anderen Seiten im Internet zu finden sind. Um sich hier abzugrenzen, bedarf es besonderer Maßnahmen, die wir Ihnen gerne in einem Gespräch erläutern.
www.korrektor.org – Recht­schreibprüfung und so. Ich selbst gehöre bei den wiederkehrenden Benutzern zu den Top 3 ;-).
Das Projekt schreibfehler.org (gestartet im Januar 2016) wurde Anfang 2018 mit knapp 2000 Besuchern pro Monat übernommen, und dann innerhalb von 3 Monaten auf die neu registrierte Domain korrektor.org umgeleitet (per 301). Die Seite hatte so gut wie keine eingehenden Links. Dies änderte sich durch die Integration von www.der-schoenste-erste-satz.de (thematisch passend).
www.gegen-den-strom.org – Unser WordPress Labor! Mit sehr gemischten Inhalten. Das ist zwar aus SEO Sicht ein No-Go, aber wir brauchen Domains mit einer signifikanten Anzahl an echten Besuchern (hier etwa 4.000 pro Monat) für unsere eigenen Tests.
Und dabei ist es wichtig, das Schwankungen in der Größenordnung von +/- 90% keine monetären Auswirkungen haben!
www.lieberwein.de – Ein umfangreiches Weinlexikon. Launch im April 2019 basierend auf einer sogenannten „Expired“-Domain. Das Projekt wird in einigen Monaten auf einen vernünftigen Domainnamen umgezogen.
www.performativ.de – Unser One-Pager! Gestartet 2008, damals allerdings mit etwa 20 Unterseiten (was heute für die meisten Domains zu wenig ist, um mit einer „kritischen Masse“ von Google ernst genommen zu werden). Knapp 1.000 Besucher pro Monat.
Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, haben wir keine Präferenz für KW Domains. Die sogenannten EMDs (exact match domains) fanden wir schon vor 15 Jahren nicht besonders attraktiv. U.a. weil sie bei einem Erfolg keine „Erweiterungen“ auf andere Themen zulassen und damit nicht skalierbar sind. Zudem schwindet der Ranking-Vorteil solcher Domains seit Jahren kontinuierlich, und es gibt keine Anzeichen, dass dieser Sinkflug beendet wird.

Eine gute Domain zu finden ist extrem schwierig. Eines ist jedoch heutzutage sehr wichtig: der Domainname muss den Inhalt signalisieren (sowohl für Google als auch für den User). Der Kunstbegriff „Zalando“ hatte nur deshalb Erfolg, weil deren Marketingabteilung seit Jahren regelmäßig Werbung in den klassischen Medien schaltet (TV & Print) und darüber die Marke bekannt macht.
Gibt es auch weniger erfolgreiche Projekte? Antwort: Zeitweise schon! Warum zeigen wir die nicht? Antwort: Weil wir nicht aus unseren Erfolgen lernen, sondern aus unseren Misserfolgen (oder besser formuliert: Information ist Widerspruch zur Erwartungshaltung). Und diese Erkenntnisse wollen wir der Konkurrenz nicht unbedingt öffentlich zur Verfügung stellen.

Epilog: Ein zufriedener Kunde bedeutet Kompliment & Anerkennung unserer Leistungen und ist damit auch eine Bestätigung unseres Erfolgskonzepts.