Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff SEO steht für Suchmaschinenoptimierung (aus dem Englischen abgeleitet von „search engine optimization“). Gemeint ist damit durch gezielte Maßnahmen, die Position (Ranking) einer Webseite in den Ergebnislisten (= SERPs) der Suchmaschinen zu verbessern. Im Wesentlichen gibt es zwei Kategorien:

Onpage-Optimierung

Dazu gehört alles, was auf der eigenen Internetpräsenz getan werden kann (inhaltlich & technisch):

  • Platzierung der relevanten Suchbegriffe (Keywords)
  • Interne Verlinkung (themenrelevant)
  • Geeignete Ausprägung der Metatags (title, description)
  • Navigation, Überschriften, Bilder
  • Hauptthema & Unterthemen der gesamten Webseite
  • Aufbau der URLs (Dateinamen & Ordnerstruktur)
  • Design, insbesondere für mobile Endgeräte
  • Optimierung für mobile Endgeräte (responsive Design)
  • Bereitstellung von kostenfreien Angeboten (Infografiken, Vorlagen, etc.)
  • Ladezeiten optimieren (alles über einer Sekunde ist i.d.R. zu lange)

Offpage-Optimierung

Alle Aktionen die von außerhalb der eigenen Domain kommen (und damit nicht direkt beeinflussbar sind). Das sind im wesentlichen Links. Doch Link ist nicht gleich Link.

  • Kontext (aus einem Text, am Ende der Seite, Linkliste)
  • Reputation der linkgebenden Seite (Trust, Besucherzahlen, PageRank, etc.)
  • Link-Typ: dofollow / nofollow
  • Home-Links / Deep-Links
  • Social Media Signale (Twitter, Facebook, Google+, etc.)

Ranking Faktoren

Ganz wichtig: unstrittig ist, das Google (und das ist in Deutschland mit einem Marktanteil von 95% die einzig relevante Suchmaschine) einige Hundert Rankingfaktoren nutzt, um die Qualität (Beliebtheit) einer Seite einzustufen. In den Anfangsjahren lag ein besonderes Augenmerk auf die Verlinkung durch andere Seiten, aber das hat sich geändert. Google hat heute die Möglichkeit die Verweildauer, Absprungrate und einiges mehr zu messen (Stichworte: Google+, Chrome, Android).
Wie genau Google einzelne Faktoren gewichtet, ist eines der bestgehüteten Betriebsgeheimnisse der Welt. Niemand kennt es. Die Berufsgruppe der SEOs behauptet, diese Gewichtuung „besser“ nicht zu kennen als normale Sterbliche — und einige Spezialisten verbinden ihre Verkündigungen mit einem prophetenhaften Auftreten ;-).

Strategie

Wir arbeiten daher nach dem Prinzip: Sei nett Suchmaschinen und zu den Besuchern. Im Zweifel sind die letztgenannten wichtiger - und nicht WDF*IDF oder eine optimale Keyword-Dichte. Und: es zahlt sich langfristig immer aus, sich an die offiziellen „Richtlinien für Webmaster“ von Google zu halten. Immer!

SEO ist immer spezifisch: es ist eine Unterschied ob es um einen Shop, ein Forum oder eine Informationsseite geht und die Anzahl der Seiten spielt auch eine Rolle (Google bevorzugt kleinere Seiten unter bestimmten Bedingungen).

Es ist manchmal nur mit sehr großem (OffPage) Aufwand möglich eine Seite für einen bestimmten Suchbegriff zu optimieren. Die Logik des Algorithmus von Google ist eben unergründlich. Die beste Strategie ist dann, auf den vorhandenen Erfolgen auszusetzen, d.h. die Suchbegriffe der Seite / Domain die Google „mag“ weiter zu optimieren.

Werkzeuge

Wie beraten Sie auch gerne bei der Installation von Werkzeugen wie Piwik (oder auch Google Analytics, wenn Sie ihre Daten unbedingt auf Servern in den USA abgelegt haben wollen), die bei einer ausreichend hohen Anzahl von Besuchern (mehr als 200-500 pro Tag) hilfreich sein können. Bei wenig Besuchern, ist es meist völlig ausreichend, die Statistiken des Hosters (Logs) und / oder „Google Webmaster Tools“ geschickt zu interpretieren.

Piwik lässt sich auch ohne JavaScript Code (der sich immer negativ auf die Ladezeiten auswirkt) implementieren. Dennoch ist auch dafür eine Datenschutzerklärung und eine Opt-Out Option notwendig.

Leitmotiv

A Fool with a Tool is still a Fool!